loop guru
Seit 1985 experimentieren die beiden führenden Köpfe von Loop Guru, Jamuud und Sam Gita, mit Sounds aus aller Welt, um sie in einer einzigartigen Klangcollage zu vereinigen. Ihre erste Single "Mrabet / The Shrine" erschien 1992 auf Nation Records, wo sie nach einigen weiteren Singles dann 1994 auch ihr erstes Album "Duniya" veröffentlichten. Zwischenzeitlich zum Label NorthSouth gewechselt, brachten Loop Guru seitdem sechs weitere, sowohl tanzbare (Amrita, Moksha - Peel Sessions, Loop Bites Dog) als auch sehr ambiente und experimentelle Alben (The 3rd Chamber, Catalogue Of Desires Vol. 3, Fountains Of Paradise) heraus.

Doch die Alben sind nur eine Seite von Loop Guru, die andere Seite sind die vielen Konzerte der Live-Band, die aus Sam Gita, Nidahl Bülbül, Mad Jym, Elmer Thudd und Bob Collins besteht; Jamuud tritt nie live auf. Auf der Bühne werden die Studiosounds von der Live-Band viel energiereicher und sehr tanzbar umgesetzt. Am 18.12.1997 gaben Loop Guru ein Konzert im Club "Die Insel" in Berlin, bei dem wir für Electrigger #2 die Show in Bild und Ton festhalten und ein Interview mit Sam Gita und Mad Jym führen konnten.


Wenn mich jemand fragt, was Loop Guru für Musik machen, was soll ich Ihm sagen?
Sam: Dann mußt Du es in Worten erklären... also was machen wir? - Wir versuchen, die Leute aufzuwecken, Türen zu öffnen, uns zu entfalten; wir versuchen insbesondere, wie nichts anderes auf der Welt zu klingen.

Jym: Es ist, wie einen Krieg zu führen, nur ohne Waffen.
Sam: Ein Krieg mit den Leuten, um sie aufzuwecken.

Ich denke, das habt ihr schon erreicht! Ich kenne keine andere Band, die sich so anhört...
Sam: Oh nein, es funktioniert noch nicht. Das ist noch nicht der Endpunkt, es geht immer weiter...

Was war der Grund, diesen Sound mit vielen ethnischen Elementen zu kreieren?
Sam: Ich denke, Faszination. Wir machen schon lange Musik, und wir sind fasziniert davon, neue Sounds zu kreieren. Ich will mich nicht einschränken, die Sounds können also von überall herstammen.
Und durch die elektronische Musik, besonders durch den Sampler, werden so viele neue Möglichkeiten eröffnet, daß Du heutzutage jeden Sound machen kannst, den Du willst.

Jym: Und es hebt Dich aus dem Niveau der gewöhnlichen Musik...

Aber Ihr könntet ja auch Rockmusik machen, die drückt ja auch etwas aus...
Jym: Ja, sie hat ihren Ausdruck, aber...
Sam: Doch, wir machen das.

Ja, manchmal...
Sam: Live! Da bringen wir mit Gitarren usw. auch Rocksounds...
Es ist nichts falsches an Rock’n’Roll oder Dance-Musik. Die Menschen versuchen aber, sich auf neue Arten auszudrücken, das Musikspektrum weiter zu machen. Es war bisher alles sehr begrenzt: Funk, Soul, Klassik und auch ethnische Musik. Die Idee ist, aus diesen Beschränkungen auszubrechen und neue Musik zu kreieren. Wir brauchen keinen Rock’n’Roll, wir brauchen keinen Dance oder sonst etwas. Wir wollen das ausweiten, weiterbringen. Dance scheint im Moment die Richtung zu sein, die das tut. Die innovativste Musik zur Zeit kommt für mich aus der Dance-Szene, z.B. Drum’n’Bass, weil so etwas vorher einfach noch nicht getan wurde.
Und die Leute die sagen, daß es das alles schon einmal gab, sollten in ihre Schranken verwiesen werden...

Jym: Es ist eine neue Form des Ausdrucks, die es bei Rock’n’Roll nicht gibt. Dafür braucht es Leute, die Veränderungen unterstützen und zulassen. Aber Rock’n’Roll tendiert eher dazu, sich selbst zu wiederholen; er hat sein festes Territorium abgesteckt.

Sam: Es gibt Entwicklungen im Rock, z.B. Sonic Youth oder Garbage. Aber all das kommt aus dem Dance-Bereich. Noch vor 10 Jahren gab es zum Beispiel keine Samples im Rock. Aber das ist eine neue Art zu denken. Wenn ich einen Sampler bedienen kann, dann setz ich mich nicht mehr ans Klavier, oder spiele Gitarre. Der Sampler ist zu einem eigenen Instrument geworden, das sich total von den anderen unterscheidet.
Ich warte schon auf die nächste Erfindung. Neue Musik kommt aus der Forschung. Irgend jemand wird irgendwann eine neue Maschine erfinden, die etwas ganz Neues können wird. Und ich brenne darauf, sie auszuprobieren.

Was denkt Ihr darüber, daß mit dieser Technik jeder Musik machen kann?
Sam: Jeder kann Musik machen. Das wollte auch der Punk rüberbringen: Du brauchst nicht zu arbeiten, mache Musik!.

Jym: Jeder kann es tun, es sind nicht nur einige Auserwählte. Jetzt hat jeder seine eigene Werkzeugkiste, um Musik zu machen.

Sam: Wir sind nichts besonderes. Musiker im allgemeinen sind nichts besonderes. Es ist einfach ein Beruf. Wir wurden durch etwas beeinflußt, das wir lieben, und wir wollten etwas tun, das damit zu tun hat. Also haben wir das gelernt, was wir dafür brauchen... Ein Bankangestellter z.B. hat auch das gelernt, was er als Bankangestellter braucht. Das kann jeder machen.
Du brauchst nur ein bißchen Vorstellungskraft. Jeder kann ein Bild malen. Du mußt nur wissen, daß Du es kannst. Denn wenn Du weißt, daß Du es kannst, dann kannst Du es auch.

Jym: ...genauso ist es mit Filme machen - Du kannst alles machen. Schaut euch an, ihr seid ja auch im Fernsehen.

Sam: Ja, sogar ihr könnt es. [lacht]

Ja, Electrigger entsteht in unserer Freizeit, wir bekommen auch kein Geld dafür; es macht uns einfach Spaß...
Sam: Alle Musiker und Künstler haben mit dieser Einstellung begonnen. Wenn Du damit auch noch Geld machst, ist das in Ordnung, solange es nicht das verändert, was Du machen willst - Geld kann Dich und Deine Ziele verändern. Das ist die erste Falle für einen Musiker.
Der einzige Grund für mich, Musik zu machen, ist, daß ich Musik machen will, unbeeinflußt von Geld oder etwas anderem.
Und Loop Guru sind jetzt genau das, was ich schon seit längerer Zeit haben wollte. Loop Guru verändert sich, wird größer, entwickelt sich.

Ja, es sind auch viele verschiedene Künstler mit dabei, z.B. Sussan Deyhim, Natacha Atlas und jetzt Millennia. Da sind immer Veränderungen...
Sam: Es ist wirklich toll, immer mit neuen Leuten arbeiten zu können; neue Projekte und Ideen zu haben. Jym und ich arbeiten z. Zt. an einem neuen Projekt. Das ist einfach eine neue Idee, aber es ist nicht Loop Guru. Es ist etwas anderes, weil es nicht direkt zu Loop Guru paßt. Loop Guru hat gewisse Grenzen, aber es entwickelt sich. Loop Guru ist nur ein Teil dessen, was wir tun. Es wird immer Nebenprojekte geben, einfach weil Musik uns fasziniert.

Ich kenne keine deutsche Band, die ähnliche Musik wie Loop Guru macht, aber in Großbritannien gibt es Bands wie Transglobal Underground, Asian Dub Foundation und Fun’da’mental. Übt Euer Wohnort dabei Einfluß auf Euch aus?
Sam: London ist eine sehr multikulturelle Gesellschaft und die meiste Kunst ist wie ein Spiegel der Gesellschaft. Wenn man in London lebt, ist es sehr einfach, von anderen Kulturen beeinflußt zu werden. Und ich denke, daß ist auch bei uns passiert.

Wie entsteht Eure Musik. Ist zuerst die Idee da, oder legt Ihr einfach los?
Sam: Zuerst kommt erst mal eine Tasse Kaffee, dann wird das Equipment eingeschaltet, und dann schauen wir, was passiert. Wir benutzen viele Samples, und ich weiß nie, was passieren wird, wie es funktioniert. Ich höre etwas und denke, das muß gesampelt werden. Und dann probiere ich aus: rückwärts, vorwärts, mit doppelter oder halber Geschwindigkeit.

Du spielst ein wenig damit...
Sam: Ja, der Sample ist dann wie ein kleines Spielzeug, und dann kommt der nächste Sample, der auch zu einem Spielzeug wird. Du schmeißt die beiden zusammen, probierst rum usw. Der Song ist eigentlich schon da, er muß nur noch geformt werden. Das ist die natürlichste Art des Songschreibens.

Eure Samples kommen aus allen Teilen der Welt. Fahrt Ihr viel herum, um diese aufzunehmen?
Sam: Wir klauen sie woanders! Das war schon immer so in der Musikgeschichte. Die Rolling Stones z.B. haben von Chuck Berry und anderen Blues-Musikern geklaut. Wir klauen vielleicht auf eine direktere Art, aber wir verändern die Samples so, daß man es nicht mehr merkt; dadurch werden sie zu unseren eigenen. Wir benutzen nur ein Instrument, eben den Sampler, das wir voll ausreizen. So können wir Musik von überall nutzen. Das ist toll, das ist die Zukunft.
Mixmaster Morris hat gesagt: "Seit 80 Jahren werden Platten aufgenommen und ab jetzt werden diese halt gesampelt." Wir können jetzt benutzen, was es schon gibt. Und mehr tun wir auch nicht; das ist einfach der nächste Schritt. Dadurch wird das Ganze weniger persönlich. Die Leute werden immer noch sagen: "Oh ja, das sind Loop Guru", aber es ist nicht auf die Weise persönlich, daß man sagt: "Oh mein Gott, das ist ja alles nur gesampelt". Wir machen einfach nur Musik und veröffentlichen sie, das ist alles. Und jeder sollte so denken, denn das Ganze ist eine Sache des Gebens, nicht des Nehmens.

Ich finde es auch immer interessant, Sachen von anderen Künstlern in einem neuen Zusammenhang zu hören.
Jym: Ja, das ist toll...
Sam: Sampling ist die höchste Form der Schmeichelei!

Jym: Ja, wir waren auch sehr erfreut, als jemand von einem unserer Titel eine neue Version gemacht hat, und wir denken, daß es anderen Künstlern auch gefällt.

Sam: Einmal haben wir einen Sound gefunden und gesampelt und wieder ein anderer hat dann diesen Sound dann von uns genommen, weil er unsere Re-Interpretation gut fand. So etwas ist toll...

Ihr macht ja sehr verschiedene Musik, von ambienten bis hin zu tanzbaren Stücken. Wie ist das bei den vielen Remixen, die Ihr macht? Kommen die Leute zu Euch und sagen: "Ich will das und das"?
Jym: Wir wollen da eine gewisse Kontrolle über das, was wir machen, behalten. Aber von den Künstlern wurde bisher auch nie etwas Bestimmtes verlangt.

Sam: Wir sind da schon recht frei bei den Remixen. Ein Remix verändert nun mal die Idee von einem Anderen, manchmal soweit, daß die Originalidee nicht mehr zu erkennen ist. Aber es hat immer eine Verbindung, weil die Inspiration letztendlich vom Original kam.

Wenn Ihr bestimmte Sounds, z.B. Mönchsgesänge, benutzt, informiert Ihr Euch über deren Hintergrund?
Sam: Ich bin mir bewußt, daß viele unserer Samples aus Religionen und Kulturen stammen, denen wir nicht angehören. Diesbezüglich bin ich sehr respektvoll. Andererseits wird eine Menge von Problemen auf der Welt von den Kulturen und deren Religionen verursacht. Ich bin mir auch bewußt, daß wir diese Klänge verändern, aber auf bestimmte Art ist es unsere Essenz daraus. Wir wollen die Leute aus Trugschlüssen herausholen, die durch die Religionen entstehen können: Es ist nichts falsches an den Mönchen, aber das ist nur ein Blickwinkel auf die Realität. Es ist sehr einfach, nur auf einer Landkarte zu leben. Du siehst nichts außerhalb dieser Karte. Also laßt uns die Karten und Grenzen wegnehmen.

Jym: Wenn zum Beispiel die Gesänge der tibetanischen Mönche mit modernen Beats unterlegt werden und damit im Westen bekannter werden, dann wird dadurch in der westlichen Welt auch das Interesse für Tibet größer. Und wenn man sieht, was mit Tibet geschieht, wird dem Land vielleicht geholfen. Das ist dann eine andere Ebene außerhalb der Musik auf die sich diese Klänge auswirken. Das ist ein Prozeß im Bewußtsein, eine Veränderung und Entwicklung.

Sam: Und Veränderung ist das, was die Menschheit jetzt braucht. Die Erde wird es auch in Zukunft geben, auch die Tiere, aber wir werden verschwinden. Also müssen wir uns verändern! Und der einzige Weg sich zu verändern ist, umzudenken und unsere Glaubenssysteme fallenzulassen. Seid frei, glaubt an gar nichts!

Geht das nicht ein bißchen nur in eine Richtung, wenn Ihr ethnische Klänge verwendet; ich meine, wird Eure Musik denn von den Leuten gehört, von denen die Samples stammen?
Sam: Jamuud fuhr einmal nach Marokko, um einen marokkanischen Rapper aufzunehmen. Und als er sich mit ihm getroffen hatte, wollte der Rapper "Hotel California" von den Eagles singen. Die ganze Welt wächst zusammen und diese Kulturen verbinden sich mit unserer Kultur; die Grenzen werden durchbrochen.

Ein wichtiger Teil Eurer Musik sind die Vocals. Benutzt Ihr da richtige Texte?
Sam: Ja, teilweise. Zum Beispiel in ‘Skin Heaven’ sind Wörter, aber verborgen. In einigen der neueren Stücke auch. Wir haben die Texte teilweise verborgen, weil sie im Weg sein können. Wenn Du ein musikalisches Feeling haben willst, dann kann ein wichtiger Text von der Musik ablenken. Das Feeling verschwindet, aber genau darum geht es bei uns.

Ihr habt in vielen Ländern live gespielt, reagiert das Publikum in verschiedenen Ländern unterschiedlich?
Sam: Ja. In Tokio mußten wir den Leuten erst mal das Tanzen beibringen. An der Ostküste der Staaten kam es nicht mal dazu. Die Westküste war OK. Deutschland: Ihr solltet lernen, Euch etwas mehr gehen zu lassen. Am Ende der Show schreien alle herum, aber da ist schon eine Stunde vorbei. In den ersten 50 Minuten stehen alle nur herum und... Laß Dich gehen, Deutschland! Wenn Du Dich gehen läßt, kannst Du aufwachen und die gesamte Erfahrung machen... Und seid nicht immer empört über tanzende Leute.
Bei der letzten Show war eine Frau ganz vorne; sie hat sich die ganze Zeit nicht bewegt, dann kam der letzte Song und sie fing an... Ich dachte, warum nicht früher? Sie hätte so viel Spaß haben können, aber sie wartete die ganze Zeit darauf, daß etwas passiert. Aber für sie passierte es viel zu spät.

Jym: Und für uns ist es schon komisch, wenn im Publikum einer steht, der aussieht, als ob er uns am liebsten stoppen will!

Sam: Manchmal ist so ein Gig, als ob man im Zoo ist, und wir sind die Affen im Käfig, die von allen angestarrt werden. Wir lassen uns gehen, das ist unser Job. Manchmal hat man ein Publikum, das mit dem sich-gehen-lassen nichts anfangen kann. Aber gehen zu lassen, ist der erste Schritt, ein richtiger Mensch zu sein. Und wenn jemand denkt, er sieht komisch aus, wenn er tanzt... Mensch, ich sehe auch komisch aus, wenn ich tanze; das ist okay, das ist egal. Dann bin ich einfach nur ein richtiger Mensch, also laß Dich gehen!
Prag ist gut. In Prag fahren die Leute ab, aber das könnte mit dieser grünen Flüssigkeit zu tun haben, die die trinken. Nein, sie wurden halt vor kurzer Zeit befreit, wie auch hier in Ostdeutschland, und sie feiern das wirklich. Prag ist ein sehr lebhafter Ort.

Loop Guru wuchs von zwei auf sechs Personen an. Sind jetzt alle in die Studioarbeit involviert?
Sam: Größtenteils. Die Musik schreiben eigentlich nur zwei Leute, aber jeder nimmt an den Aufnahmen teil. Aber: Die Live-Band ist eben die Live-Band, und das unterscheidet sich natürlich von den Alben. Manche Sachen funktionieren im Studio, manche auf der Bühne. Live sind wir viel tribaler, energievoller. Das liegt auch am Feedback, das man vom Publikum kriegt.

Könnt Ihr auf der Bühne trotz der Tapes und den Sequencern eigentlich kreativ sein?
Sam: Selbst wenn ich nur ein einziges Tape benutze, kann jede Nacht komplett anders sein. Wir verändern uns, die Live-Musiker verändern das, was wir tun. Ich weiß nie, was ich tun werde. Sonst würde es langweilig werden, bei 100 Auftritten im Jahr. Ich will nicht jede Nacht dasselbe Ding durchziehen, ich möchte auf die Leute reagieren... Die Drums sind jedesmal anders und auf einmal hauen bestimmte Titel richtig rein. Dann spielen wir das ein paar Nächte, und daraus schöpfen wir neue Ideen und dann ändert sich das wieder... Ja, wir benutzen Tapes, und es ist nichts falsches dabei.

Noch eine andere Frage zu den Loop Guru-Mitgliedern: In jedem Cover von Euch wird eine Person namens "Speechless" genannt. Wer ist diese mysteriöse Person?
Jym: Es ist keine spezifische Person, es ist eine Gestalt, die immer mit uns zusammen in einem Raum ist!

Sam: Und wenn sie nicht da wäre, würde nichts passieren. Es ist eine Idee, ein Ding...
Jym: Wenn vier Leute in einem Raum sind, dann stellen sich diese vier eine fünfte Person vor, die dann dazu anregt, etwas zu tun.

Was denkt Ihr über neue Technologien mit denen Musik veröffentlicht werden kann, wie z.B. das Internet oder ISDN, das ja auch von Future Sound Of London benutzt wird?
Sam: Es ist großartig, das so etwas überhaupt funktioniert. Allerdings denke ich, das Future Sound Of London faul sind, denn sie tun nichts anderes. Die sitzen zu Hause, bespielen ihre Tapes und dann heißt es, das sind Future Sound Of London live. Wirklich? Das ist faul. ISDN kann auf phantastische Arten genutzt werden. Verschiedene Menschen können sich z.B. zum Songschreiben zusammentun. Alle könnten zur selben Zeit schreiben, live. Das kann interessant sein. Sechs Bands, die zusammen einen Song schreiben. Es gibt Anwendungen, die bis jetzt überhaupt noch nicht ausprobiert wurden. Einfach nur ein Konzert durch die Leitung zu schicken, finde ich langweilig. Da kannst Du auch eine CD kaufen. Es ist auch kein Konzert, sondern es wurde vorher aufgenommen.
Allerdings könnte die ganze Idee des Netzes zu einer neuen Art weltweiter Konversation führen... Laßt uns aus der Welt einen kleineren und besseren Planeten machen!

Plant Ihr irgend etwas in dieser Richtung?
Sam: Ja, ich habe schon gesurft, und wir haben auch eine Website. Wir arbeiten dran.

Habt Ihr auch andere künstlerische Projekte?
Jym: Ich mache "EBD", einen Cartoon im "Muzik"-Magazin; er ist ein Teil von Loop Guru, unser Logo ist auch im Titel. Und dann das neue Projekt zusammen mit Sam; es wird etwas härtere Beats als Loop Guru haben. Sam kocht gerne...

Sam: Ja. Kochen ist eine Kunst!

Ja, das wär's... Vielen Dank!


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